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Geschichte des Vereins und Museums

Die jüdischen Mitglieder

In den Unterlagen des Vereins fehlen Angaben zum Schicksal seiner jüdischen Mitglieder während der Zeit des Nationalsozialismus. Ein Vergleich der in den Jahrbüchern veröffentlichten Mitgliederlisten mit Unterlagen beim Stadtarchiv und beim Aktiven Museum Deutsch-Jüdischer Geschichte erlaubte die Identifizierung von 12 Personen, an die wir hier erinnern wollen.

  • Dr. Alfred Amson,
    Arzt, 1940 ausgewandert nach Argentinien und dort verstorben

  • Dr. Ernst Bender,
    Arzt, Sanitätsrat, 1939 in Wiesbaden verstorben

  • Dr. Fritz Berlé,
    Privatier, Schicksal bisher unbekannt

  • Dr. Felix Harry,
    Arzt, 1939 ausgewandert in die USA, 1952 dort verstorben

  • Prof. Dr. Gotthold Herxheimer,
    Arzt, 1936 in Südafrika verstorben

  • Dr. Ernst Hirsch,
    Rechtsanwalt, 1939 ausgewandert in die Niederlande, 1975 dort verstorben

  • Dr. Eduard Laser,
    Arzt, 1942 deportiert nach Theresienstadt, 1943 dort verstorben

  • Dr. Walter Lomnitz,
    Arzt, 1938 ausgewandert in die USA, 1955 dort verstorben

  • Dr. Moritz Marxheimer,
    Rechtsanwalt, 1942 deportiert und in Mauthausen ermordet

  • Dr. Jo(seph) Mayer,
    Apotheker, geht 1940 nach Schikanen in Wiesbaden in den Tod

  • Dr. Gustav Meyer,
    Arzt, Sanitätsrat, 1939 ausgewandert nach England, 1949 dort verstorben

  • Dr. Albert Stein,
    Arzt, 1943 in Auschwitz ermordet
Anderle, H.J. (2007): Jüdische Mitglieder des Nassauischen Vereins für Naturkunde in der Zeit des Nationalsozialismus; In: NVN-Jahrbuch 128, S. 5 – 42. Wiesbaden.

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Inhalt: Vorstand des Nassauischen Vereins für Naturkunde
Layout: © F. Geller-Grimm